Warum Zittern nicht gleich Zittern ist und schon gar nicht „Parkinson“ bedeuten muss

Das typische Zittern beginnt meist um die 60. Der Kaffeelöffel klappert auf der Untertasse und die Suppe schwappt vom Löffel. Schnell ist dann die Diagnose „Parkinson“ oder „Tremor“ gefällt. Stopp! Machen Sie es Ihrem Arzt nicht so leicht. Denn es kann auch etwas ganz anderes dahinterstecken.

Schließen Sie alle (organischen) Ursachen aus. Es gibt eine ganze Reihe von Ursachen, die „das große Zittern“ auslösen können. Hier für Sie die wichtigsten:

• Es kommt nicht selten vor, dass Menschen eine bislang unbekannte Stoffwechselstörung haben. Z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion, die das Zittern verursacht. Ist das der Fall bei Ihnen, wird die Überfunktion medikamentös behandelt und der unangenehme Nebeneffekt ist auch verschwunden!

• Zittern Sie nach körperlicher Anstrengung, kann das auf eine Unterzuckerung aufgrund einer Diabetes-Erkrankung hinweisen. Lassen Sie unbedingt Ihre Blutzuckerwerte überprüfen!

• Bestimmte Medikamente lösen als Nebenwirkung ebenfalls Zittern aus. Dazu gehören beispielsweise: Cholesterinsenker (Statine), Psychopharmaka, Antibiotika (Cyclosporine), bronchienerweiternde Asthmamittel, Kortison- Präparate (Prednison) oder Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Metoclopramid). Suchen Sie zusammen mit Ihrem Arzt nach Alternativ-Wirkstoffen.

• Bei Erkrankungen des Nervensystems oder auch bei Multipler Sklerose entwickeln manche Menschen einen Tremor (Zittern).

Muskel-Dystonie (fehlerhafter Spannzustand von Muskeln und Gefäßen).

Schwermetallvergiftungen.

Tipp: Schildern Sie Ihrem Arzt genau, wann, wie häufig, wie lange und an welchen Körperteilen diese Zitterbewegungen eintreten. Das hilft Ihrem Arzt, die genaue Ursache zu finden und Sie schnell von diesen Störbewegungen zu befreien!

Wenn doch etwas anderes dahintersteckt...

…dann gibt es eine weitere Unterscheidung: Den essentiellen Tremor oder aber tatsächlich Parkinson. Es gibt jedoch keine Verbindung zwischen der Parkinson- Krankheit und dem essentiellen Tremor.

Jetzt ist Beerenzeit – Der beste Schutz vor Parkinson

Schon lange ist erwiesen, dass diese Pflanzenfarbstoffe die Gefäße vor Ablagerungen (Plaques) schützen und damit vor Herz- Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt.

Ganz aktuell hat die Forschung nun herausgefunden, dass die bunten Früchte sogar vor Parkinson schützen können. Diese Schüttellähmung wird durch das Absterben von Nervenzellen im Gehirn hervorgerufen. Die Nervenzellen produzieren einen ganz wichtigen Baustein: das Dopamin. Dopamin ist ein Botenstoff, der die Muskulatur – und somit die Motorik – steuert. Fehlt der Botenstoff, kommt es zu dem typischen Zittern oder auch zu Lähmungserscheinungen.

Forscher in den USA haben anhand von 130.000 Personen gezeigt: Menschen, die sehr viele Anthocyane aus der Nahrung zu sich nehmen, sind besser vor Parkinson geschützt, als solche, die das nicht tun.

Die Studie ist das beste Argument dafür, mehr buntes Beerenobst in Ihren Speiseplan einzubauen: Morgens im Müsli, als Snack zwischendurch, in Form von Saft, als Dessert oder natürlich durch das abendliche Glas Rotwein. Wohl bekomm’s!