Spezial: Erdbeeren – Die königliche Frucht hält Sie schlank

• Erdbeeren beinhalten mehr als 300 verschiedene Aromastoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen Ihre Zellen vor Krebs und wirken Schlaganfällen und Infarkten entgegen.

• Außerdem steckt Provitamin A, B1, B2, Niacin und mehr Vitamin C in ihr, als Orangen und Zitronen bieten. Kaum eine Obstart enthält so viel Folsäure wie die Erdbeere. An diesem Vitamin fehlt es vielen Menschen.

• Dazu gesellt sich ein sehr hoher Mineralstoffgehalt, denn die Mineralstoffe stecken meist in den Samen und die werden bei Erdbeeren ja im Gegensatz zu anderen Obstarten mitgegessen.

• Erdbeeren enthalten reichlich Ballaststoffe und wirken damit Verstopfung entgegen. Zudem sind sie ein sanftes Entwässerungsmittel.

• Die Erdbeere ist ein Obst mit sehr niedriger Kalorienzahl: Nur 30 Kalorien pro 100 g macht die Erdbeere zu einem leckerem Obst, von dem Sie guten Gewissens mehr schlemmen können.

All diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass Erdbeeren

• Ihren Stoffwechsel anregen und sanft entwässern,
• vor Zellwucherungen schützen,
• Ihren Darm mild stimulieren,
• Ihr Herz und Ihren Kreislauf fit halten,
• Ihren Cholesterinspiegel und Blutdruck harmonisieren,
• Ihnen gute Laune bringen und Nervosität verbannen,
• Sie satt, aber nicht dick machen.

Warum Sie mit Nüssen Ihr Herzinfarktrisiko um 48 % senken

Eine der spektakulärsten Langzeitstudien über Nüsse wurde an 30.000 Adventisten, einer Religionsgruppe in den USA, durchgeführt. Es gab eine Teilnehmergruppe, die fünfmal in der Woche eine Hand voll Nüsse aß (Gruppe 1) und eine andere Gruppe, die keine oder nur selten Nüsse verzehrte (Gruppe 2). Das beeindruckende Ergebnis sehen Sie in der Tabelle:

  Gruppe 1: 5x in der Woche eine Hand voll Nüsse
Herzinfarktrisiko um 48 % niedriger als in Gruppe 2
Risiko für tödliche Herzinfarkte um 59 % geringer als in Gruppe 2
Lebenserwartung Männer 5,6 Jahre länger als Gruppe 2
Lebenserwartung Frauen 4,7 Jahre länger als Gruppe 2


Diese Ergebnisse wurden von inzwischen durch andere Studien vielfach bestätigt. Die Forscher sind sich einig: Der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren in den Nüssen ist der Grund für diese positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

Sie beeinflussen die Blutfettwerte positiv und schützen so die Blutgefäße vor dem „Verkalken“. Zudem sind diese Fettsäuren für den Zellaufbau und die Zellernährung unentbehrlich.

Was genau in den wertvollen Kernen steckt, habe ich Ihnen hier aufgelistet:

Nüsse enthalten „gutes“ Fett

Natürlich sind Nüsse fettig. Aber: Das enthaltene Fett besteht zu 90 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3- Fettsäuren). Diese sorgen im Körper dafür, dass sich der Anteil des gefährlichen LDL-Cholesterins im Blut verringert und damit der Cholesterinspiegel sinkt.

Die Folge: Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, nimmt ab. Zudem „schmieren“ die Omega 3-Fettsäuren die Nervenzellen, weil sie dafür sorgen, dass Reize schneller von Zelle zu Zelle übertragen werden – am Ende wird Ihre Denkleistung gefördert.

Phytosterine lassen dem schlechten Cholesterin keinen Platz

Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken sich ebenfalls positiv auf Ihren LDLCholesterinspiegel aus. Phytosterine sind dem Cholesterin sehr ähnlich – ohne jedoch dessen negative Wirkung zu haben. So gaukeln sie dem Körper vor, dass er das schlechte LDL-Cholesterin aufnimmt – für das echte LDL-Cholesterin ist dann kein Platz mehr – es wird einfach ausgeschieden.

Sie reduzieren so Ihren LDL-Cholesterinspiegel im Blut und schützen sich auf lange Sicht auch vor Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und vor Herzinfarkt.

Vitamine und Lecithin sind Powernahrung fürs Gehirn

Nüsse gehören zu den ergiebigsten Lieferanten von Vitamin E, B und Lecithin:

Vitamin E dient im Körper als Antioxidans zum Schutz der Körperzellen vor dem Angriff freier Radikaler (aggressiver
Sauerstoffverbindungen).
Vitamin B gilt seit jeher als „Nervenvitamin“, weil es die Gehirnleistung, Konzentrationsfähigkeit und geistige Vitalität fördert.
• Genauso kurbelt Lecithin Ihr Gedächtnis an und macht es fit. Es ist ein lebenswichtiger Bestandteil unseres Organismus und wird in jeder Zelle unseres Körpers benötigt. Lecithin besteht zu großen Teilen aus dem Baustein Cholin. Cholin ist ein Bestandteil der Neurotransmitter, also der Botenstoffe unseres Nervensystems, die für die Reiz- bzw. Informationsweiterleitung im Körper erforderlich sind.

Arginin senkt den Blutdruck und stärkt die männliche Potenz

Arginin ist eine Aminosäure (Bausteine der Eiweiße), die Ihr Körper eigentlich durch den Harnstoffzyklus selbst herstellen kann. Allerdings reicht die Eigenproduktion nicht aus, so dass Sie Arginin zusätzlich zuführen müssen.

Es wirkt sich positiv auf die Stickoxidproduktion in Ihrem Körper aus. Nur wenn genügend Stickoxid in Ihrem Blut enthalten ist, verklumpen Ihre Blutplättchen nicht – zudem werden die Blutgefäße geweitet. Das hat vor allem dann
Vorteile, wenn Sie unter Bluthochdruck (Hypertonie) leiden. Denn: Je weiter die Blutgefäße, desto besser der Durchfluss, desto geringer der Blutdruck.

Und was für Ihr Herz gilt, gilt auch für die männliche Potenz: Die erhöhte Produktion von Stickoxid verbessert die
Durchblutung im Penis führt dadurch zu einer längeren und härteren Erektion.

Nüsse ersetzen tierische Lebensmittel

Nüsse bieten viele Nährstoffe, die ansonsten überwiegend in tierischen Lebensmitteln enthalten sind. Dazu gehören eben die meisten Vitamine des B-Komplexes (auch Folsäure) sowie Phosphor, Eisen, Kupfer, Kalium und hochwertiges Eiweiß. Durch diese Zusammensetzung sind Nüsse für Vegetarier oder Veganer unverzichtbar!

Keine Angst vor dem Dickwerden

Nüsse machen satt. Denn die Faserstoffe und das Eiweiß in den Nüssen sorgen für ein gutes Sättigungsgefühl, der Hunger nimmt ab, man isst weniger. Einige Studien belegen, dass Nüsse sogar die Kalorienverbrennung ankurbeln.

Wie viele Nüsse es am Tag sein sollten

Essen Sie täglich ungefähr 2 Handvoll Nüsse, das sind ca. 60 Gramm am Tag. Entweder als Snack zwischendurch, zum Knabbern am Abend, im Salat oder auch im Müsli.

Welche Sorte Nüsse Sie bevorzugen ist fast egal. Einzig bei den Macadamianüssen empfehle ich ein wenig Zurückhaltung, denn die sind tatsächlich extreme Kalorienbomben.

Tipp:
Statt gesalzenen oder gerösteten Nüssen rate ich Ihnen, frische Nüsse zu kaufen. Gerade jetzt in der Winterzeit ist das Angebot an frischen heimischen Nüssen groß. Kaufen Sie am besten immer kleinere Portionen, denn Nüsse werden relativ schnell ranzig, eben weil sie so fetthaltig sind. Tun Sie sie dann in einen geschlossenen Behälter, etwa eine Gefrier- oder Tupperdose, die Sie im Kühlschrank aufbewahren. Denn Nüsse mögen weder Licht noch Wärme.

  Bioaktive Stoffe Gesundheitliche Wirkung
Cashew reich an Kupfer und Zink, außerdem
• B-Vitamine • Karotin • Vitamin K • Kalzium
• Eisen • Magnesium • Kalium
• schützt vor Krebs
• beugt der Hautalterung vor
• wirkt sich positiv auf Blutgerinnung aus
Erdnuss Die roten Häutchen enthalten Resveratrol, eine Phytochemikalie,
die auch in Weintrauben und Rotwein vorkommt und Ihre
Gefäße schützt. Daher immer mitessen! Außerdem enthalten
Erdnüsse sehr viel Arginin, Protein und Mangan, •Vitamin E,
• B-Vitamine, • Kalium, • Phosphor, • Magnesium, • Eisen
• gesund für Herz und Kreislauf
• kann Krebserkrankungen vorbeugen
• macht Körper und Geist fit
• vorbeugend gegen Diabetes II
Esskastanie • B-Vitamine, insbesondere Vitamin B5 (Pantothensäure)
• Karotin • Mineralstoffe und • Spurenelemente: Kalium, Natrium,
Kalzium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan • viel Stärke
Achtung! Die Leichtgewichte unter den Nüssen.
• mobilisiert
• regt die Leistungsfähigkeit des Gehirns an
• harmonisiert das Nervensystem
• gleicht eine übersäuerte Ernährung aus
Haselnuss • antioxidativ wirkendes Vitamin E
• B-Vitamine als Nervenfutter • Lecithin
• Phosphor und Natrium
• Gerbstoffe
• blutstillend und gefäßverengend
• stärkt die Blase
• schützt vor Diabetes
• wirkt stoffwechselanregend
Macademia • höchster Vitamin E- und Kalziumanteil, dazu • B-Vitamine,
• Magnesium, • Kalium, • Eisen, • Phosphor
Achtung! Sehr kalorienreich und fett!
• wertvoll für die Haut
Mandel • Vitamin E
• Phosphor
• B-Vitamine
• Natrium
• Magnesium
• Schutz vor freien Radikalen und aggressiven
Oxidationsprozessen, die zu einem rascheren Altern
und zur Bildung von Geschwüren führen können
• schützt Zähne und Knochen
Paranuss • Vitamin B1
• Vitamin E
• Magnesium
• Kalzium • Kalium
• Eisen • Kupfer
• unterstützt die Blutbildung
• stärkt Herz und Muskeln
• wegen des hohen Vitamin B1-Anteils besonders zu
empfehlen bei leichten Nervenentzündungen
Pekanuss • Vitamin C, E und A
• Kalium, Phosphor, Biotin
• Vitamin A wirkt sich positiv auf Ihre Augen aus.
• Biotin unterstützt die Blutbildung
Pistazie • Pistazien haben am meisten Kalium, dazu
• Lecithin, Vitamin E,
• Karotin
• B-Vitamine
• Selen
• Zink
• schützt Herzmuskel und Gefäße
• aktiviert die Gedächtnisleistung
• hemmt Zellschädigungen und Tumorbildung
• unterstützt Zellstoffwechsel, Nervensystem und
Blutbildung,
• fördert die Wundheilung
Walnuss • Vitamin B6 • Vitamin E
• Lecithin bzw. Cholin • Natrium • Phosphor
• Fluor • Magnesium
• beeinflusst den Cholesterinspiegel günstig
• schützt das Herz
• macht Körper und Geist fit


Schön, gesund und schlank mit Zutaten aus Küche und Kühlschrank

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Apfelringe: Cholesterinsenker Nr. 1

Essen Sie doch mal Apfelringe als Snack zwischendurch oder als Knabberei vor dem Fernsehen.

Denn nur 75 Gramm getrocknete Apfelringe pro Tag senken innerhalb von 6 Monaten den schlechten LDL-Cholesterinwert um 23 %!


Artischocke: Tut der Leber gut

Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Galle an. So wird die Entgiftungsarbeit der Leber unterstützt. Davon profitieren Sie, wenn Sie häufig an Völlegefühl, Blähungen oder Verstopfung leiden.

Tipp: Entweder aus dem Glas oder frisch genießen: Entfernen Sie von der Artischocke die zähen Hüllenblätter und kochen Sie das Gemüse 15 Minuten in Wasser mit 1 Esslöffel Zitronensaft.

Backpulver: Zahnweißer

Auf die Zahnpasta gesprenkelt, erweist sich Backpulver als sehr wirkungsvoller natürlicher Zahnweißer.

Banane: Gegen Altersflecken

Machen sich auf Ihren Handrücken erste Altersflecken bemerkbar? Dann nehmen Sie ein Stück frische Bananenschale, schneiden Sie sie in Streifen und befestigen Sie diese über Nacht mit einem medizinischen Klebepflaster auf dem Handrücken. So lange wiederholen, bis die Flecken verblassen.

Tipp: Funktioniert auch im Gesicht. Dafür die Banane zerquetschen, auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Auch hier gilt: So lange wiederholen, bis die Flecken verblassen.

Beeren: Anti-Aging-Mittel

Beeren haben einen sehr hohen ORACWert, das ist ein Maßstab für ihre antioxidative Kapazität im Kampf gegen freie Radikale. Besonders Heidel- und Brombeeren sind empfehlenswert.

Tipp: Mixen Sie sich jeden Tag ein Glas Buttermilch/ Frischmilch mit einem Schälchen Beeren.

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Erbsen: Cholesterinsenker Nr. 2

Erbsen enthalten Saponine, die die Cholesterinmoleküle in der Nahrung in unlösliche Komplexe umwandeln, sodass sie nicht in den Blutkreislauf gelangen können.

So senken Sie den Gesamtcholesterinwert.


Feldsalat: Schützt Ihre Sehkraft

Feldsalat enthält Lutein und Zeaxanthin. Diese Nährstoffe wirken wie eine „Sonnenbrille von Innen“. Sie setzen sich auf die Netzhaut und fangen dort schädliche Strahlen ab. Außerdem neutralisieren Sie zellschädigende freie Radikale:

Tipp: 200 Gramm Feldsalat entsprechen 15 Milligramm Lutein, die pro Tag empfohlen werden.

Kaffeesatz: Anti-Cellulitis-Waffe

Eignet sich perfekt als Körperpeeling. Haben Sie zuhause einen Kaffeevollautomaten, haben Sie in dem Abfallbehälter die perfekte Konsistenz. Hollywoodstars wie Halle Berry schwören darauf im Kampf gegen Cellulitis.

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Milch: Babyzarte Haut

Milch ist nicht nur von innen gut (gegen Osteoporose), sondern macht auch wunderbar weiche Haut.

Einfach 1 Liter Milch (3,5 %), 3 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Honig in das Badewasser geben.

 


Rote Beete: Entschlackt

Wenn Sie schnell ein oder zwei Kilos verlieren möchten, dann essen Sie Rote Beete: Die Knolle enthält sehr viel Kalium, das Wassereinlagerungen abbaut.

Trockenpflaumen: Perfekte Krebsvorbeugung

Das Trockenpflaumen ein gutes Hausmittel bei Verstopfung sind, ist Ihnen sicher bekannt. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum Sie regelmäßig Trockenpflaumen genießen sollten: Sie senken das Krebsrisiko. Und das schon, wenn Sie nur kleine Mengen verzehren.

Der Grund dafür ist ihr hoher ORACWert (gibt die antioxidative Wirkung eines Stoffs an). Trockenpflaumen haben einen ORAC-Wert von 5.770 und hemmen somit sehr hochdosiert Freie Radikale, die zur Entartung von Zellen beitragen können.

Zum Vergleich: Granatäpfel haben einen ORAC-Wert von 3.027, Rosinen von 2.830, Blaubeeren von 2.400 und Brombeeren von 2.036.