Wie sich Sommertemperaturen und entwässernde Medikamente auf Ihre Herzgesundheit auswirken

Diuretika entwässern den Körper, das ist auch sinnvoll. Die Diuretika aktivieren die Nierenfunktion, was zu einer vermehrten Salz- und Wasserausscheidung führt. Der Flüssigkeitsverlust im Blutgefäßsystem senkt wiederum den Blutdruck. An heißen Tagen verlieren Sie allerdings durch vermehrtes Schwitzen ebenfalls mehr Flüssigkeit und Salze. Die Folge ist, dass Sie regelrecht austrocknen.

Diese „Entwässerungserscheinungen“ bemerken Sie durch Symptome wie Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krämpfe. Im schlimmsten Fall werden Sie bewusstlos.

TIPP:
An warmen Tagen achten Sie bitte ganz besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter). Am besten vermeiden Sie sportliche Aktivitäten und unnötige Anstrengungen. Auch eine tägliche Blutruckkontrolle ist sinnvoll.

Wenn Sie jetzt die Schlussfolgerung ziehen „Dann nehme ich eben weniger von dem Diuretikum“, rate ich Ihnen nicht zum eigenmächtigen Handeln. Besprechen Sie das zunächst mit Ihrem Arzt. Und so lange heißt es: Viel trinken!

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