Wenig Schlaf und trotzdem ausgeschlafen – es geht!

1. Gönnen Sie sich einen Langschlaftag pro Woche
Wenn Sie ein schlafarmes Leben führen und schon sehr früh am Morgen wach werden, empfehle ich Ihnen, einmal pro Woche „mit den Hühnern“ zu Bett gehen. Denn nachgewiesenermaßen ist am Anfang der Nacht der Tiefschlaf Anteil sehr groß – die Phase der intensivsten Erholung. Ein einmaliger Erholungsschlaf dämpft Folgen von chronischem Schlafmangel.

Tipp: Haben Sie ein Kleinkind oder die Enkel zu Besuch, die nachts nicht durchschlafen, wechseln Sie sich am besten mit Ihrem Partner ab. Jeder schläft eine 1 Nacht pro Woche in einem separaten Zimmer und bekommt so seine volle Schlafdosis.

2. Machen Sie einen Mittagsschlaf – aber richtig!
Jeden Tag ein kurzer Mittagsschlaf wirkt Wunder. Legen Sie sich, wenn die Erschöpfung einsetzt, 15 bis 20 Minuten, hin.

Tipp
: Ein Mittagsschlaf geht auch im Büro: z. B. wenn Sie mit dem Auto zur Arbeit fahren. Kurbeln Sie den Sitz runter oder nehmen Sie die Rückbank. Kein Vorgesetzter kann Ihnen vorschreiben, WIE Sie Ihre Mittagspause verbringen!

3. Halten Sie Ihre Aufstehzeiten ein
So schön das lange Ausschlafen am Wochenende sein mag: Sie tun sich damit nichts Gutes. Denn wenn Sie während der Woche früh aufstehen und dann am Wochenende lange ausschlafen, erzeugen Sie in Ihrem Körper eine Art Jetlag: Die unregelmäßigen Schlafzeiten lassen Sie künstlich zum Morgenmuffel werden! Daher:
Schlafen Sie ruhig länger, aber maßvoll:
• Stehen Sie mit einer Abweichung von maximal einer Stunde auf.
• Brauchen Sie zusätzlichen Schlaf, machen Sie lieber einen Langschlaftag und gehen früher zu Bett.

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