Sie leiden unter depressiven Verstimmungen?

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Schlechte Laune, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmung. Das hat sicher jeder schon einmal erlebt. Aber nicht immer ist die persönliche Situation oder der „Winterblues“ dafür verantwortlich. Eine japanische Studie, die kürzlich im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, hat einen ganz anderen Zusammenhang enthüllt:

Geringe Folsäurespiegel verursachen Depressionen!

Von 530 Studienteilnehmern zwischen 21 und 67 Jahren litten mehr als 36 % unter Depressionen. Und genau diese  Testpersonen hatten einen geringeren Folsäurespiegel und eine höhere Homocysteinkonzentration als die Gruppe derer, die frei von solchen düsteren Empfindungen waren.


Wie hängt das zusammen?
Homocystein ist eine Aminosäure, die für Erkrankungen wie Depressionen und Demenz verantwortlich gemacht wird, wenn sich zu viel davon in Ihrem Blut befindet. Reguliert wird der Homocysteinspiegel u. a. durch Folsäure, ein Vitamin aus der B-Gruppe. Die Studie erhärtet den Zusammenhang:


Zu wenig Folsäure =

zu hoher Homocysteinspiegel =
höheres Depressionsrisiko.



TIPP

Leiden Sie des Öfteren unter Stimmungstiefs, rate ich Ihnen, Ihren Folsäurespiegel im Blut überprüfen zu lassen. Diese Laboruntersuchung kann z. B. Ihr Hausarzt durch führen. Im Normalfall hat ein Erwachsener Werte im Serum zwischen 4.0 bis 20.0 nmol/l. Haben Sie Werte am unteren Referenzbereich oder gar darunter, steht Ihrem Körper zu wenig Folsäure zur Verfügung, um das Homocystein in Schach zu halten. Da ist es kein Wunder, dass Ihre Stimmung aus dem Lot gerät. Die Abhilfe: Folsäure zuführen!


Folsäure bringt Ihnen die Lebensfreude zurück


Viel Folsäure enthalten Vollkornprodukte, dunkelgrünes Gemüse wie Brokkoli, Wirsing und Spinat sowie Leber.


Die Empfehlung:

• Menschen, die zu Depressionen neigen, sollten täglich 800 μg Folsäure einnehmen,
• Menschen, die nur leichte depressive Verstimmungen haben, nehmen 400 μg Folsäure zu sich.


Achtung!
Diese Menge können Sie nur durch die Einnahme eines qualitativ hochwertigen Folsäure-Nahrungszusatzes erreichen.

Zum Vergleich: Nur ca. 20 % der deutschen Bevölkerung nimmt am Tag 400 mg Folsäure zu sich. Das ist die Menge, die generell zur optimalen Versorgung empfohlen wird. Daher finden Sie im Handel bereits viele Produkte, die mit Folsäure angereichert sind. Allerdings reicht auch das nicht aus, um Sie ausreichend zu versorgen. Ich empfehle Ihnen daher in jedem Fall die Einnahme eines Folsäure-Nahrungsergänzungsmittels.


TIPP

Kombinieren Sie die Folsäure mit einem Vitamin B12-Präparat. Denn auch das Vitamin B12 dient dazu, einen einem  erhöhten Homocysteinspiegel im Blut abzubauen. Empfehlenswert sind 1 mg Vitamin B12 pro Tag.


Fazit:

Depressive Verstimmungen rauben einem viel Lebensqualität. Folsäure ist ein natürlicher Stimmungsaufheller, der die chemischen Antidepressiva in den Keller verschwinden lässt und Ihre gute Laune dorther zurückholt. Probieren Sie es aus!

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