Jetzt können Sie die Sorge um angeschwollene Beine und Füße vergessen

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Blutgerinnsel (Thromben) aus roten Blutkörperchen, Blutplättchen und Fibrin bilden sich meist an einer Venenklappe, da sich hier das Blut leicht staut. Akute Lebensgefahr entsteht, wenn der Thrombus abreißt, wandert und die Lunge verstopft (Lungenembolie).

1: Blutgerinnsel bildet sich
2: Thrombose
3: Abgerissener Thrombus auf dem Weg zur Lunge

Jedes Jahr erkranken fast 80.000 Menschen an einer Venenthrombose: Wie aus heiterem Himmel bildet sich ein Blutgerinnsel und verstopft eine Vene im Bein.

Solch eine Blockade behindert zunächst nur die Durchblutung des umliegenden Gewebes und verursacht Schmerzen. Es kommt aber noch viel schlimmer: Reißt sich das frische Blutgerinnsel (Thrombus) los und wandert in Richtung Lunge kann blitzschnell eine lebensgefährliche Lungenembolie eintreten (siehe Abbildung oben).

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sterben jährlich mindestens 30.000 Menschen in Deutschland an dieser Komplikation.

Tückisch: Venenleiden entwickeln sich schleichend

Venenleiden entwickeln sich meist unbemerkt. Doch wenn Sie sich aufmerksam beobachten, können Sie Ihnen frühzeitig auf die Spur kommen.

Achten Sie auf diese Frühwarnsignale einer Venenschwäche:
• müde, „schwere“ Beine, v. a. nach längerem Sitzen oder Stehen
• schmerzende Beine
• Schwellungen der Knöchel und Unterschenkel, besonders abends und bei Hitze
• tiefe Abdrücke der Bündchen von Socken und Kniestrümpfen
• nächtliche Wadenkrämpfe
• Juckreiz der Haut
• evtl. Besenreiser

Meist treten diese Beschwerden in der zweiten Tageshälfte auf und erreichen am Abend ihren Höhepunkt. Lagern die Beine über Nacht hoch, sind die Beschwerden am nächsten Morgen verschwunden, weil das Blut im Liegen besser abfließen kann.

Das Gute daran: In diesem Stadium können Sie hervorragend gegensteuern. Lassen Sie den Dingen jedoch einfach ihren Lauf, müssen Sie mit massiven Verschlimmerungen Ihrer Beschwerden rechnen, die Ihnen den Alltag und die Freizeit zur Qual machen können. 

Wann Sie in jedem Fall sofort einen Arzt aufsuchen müssen

Die folgenden Symptome können eine Thrombose einer Beinvene (Phlebothrombose) mit teilweisem oder vollständigem Verschluss des Blutgefäßes oder einer oberflächlichen Venenentzündung (Thrombosophlebitis) akut anzeigen, die umgehend ärztlich behandelt werden muss:
• plötzliche starke Schmerzen in einem Bein
• plötzliche starke Spannungsgefühle in einem Bein
• starke Schwellungen in einem Bein nach längerer Ruhestellung, (z. B. Bettruhe, Operation, Busfahrten, Langstreckenflüge)
• Rötung, Schwellung und Druckschmerz im Bereich einer Krampfader

Selbsttest: Haben Sie gesunde Venen?

Frage Ja Nein
Gibt es in Ihrer Familie Krampfadern oder chronische Venenentzündungen?    
Nehmen Sie (als Frau) Hormonpräparate?    
Als Frau: Waren Sie jemals schwanger?    
Sitzen Sie viel?    
Üben Sie eine stehende Tätigkeit aus?    
Bewegen Sie sich wenig oder gar nicht?    
Leiden Sie unter müden oder schweren Beinen?    
Sind Ihre Knöchel oder Beine abends geschwollen?    
Schmerzen Ihre Beine nach langem Sitzen oder Stehen?    
Leiden Sie nachts unter Wadenkrämpfen?    
Sind Sie über 40 Jahre alt?    
Leiden Sie unter Übergewicht?    
Haben Sie Besenreiser oder Krampfadern?    

Auswertung:
Haben Sie 2 oder sogar mehr Fragen mit „ja“ beantwortet? Dann ist Ihr Risiko, unter schwachen Venen zu leiden, extrem erhöht. Suchen Sie unbedingt einen Phlebologen, also einen Facharzt für Venenerkrankungen, auf.

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